Demision

Prolog: Kampfesrausch

                                (Kommi)      > nächstes Kapitel

Konrad stand dort in den Mengen und fixierte die Frau in schwarz an, diese wiederrum machte es ihm gleich.
Ich bekam dagegen ein unwiderstehliches Drängen im Bauch. Da lief was falsch. Irgendwas geschehe gleich.
Mein Rücken bewegte sich fordernd, doch ich lies sie nicht hinaus. Noch nicht.
Noch sollten sie mich nicht bemerkten, ich musste den rechten Augenblick abwarten und dann... würde es vielleicht alles gut gehen. Aber ich musste dafür warten und dies fiel mir mehr als schwer, auch wenn man es mir nicht ansah.
Konrad verzog sein Gesicht und zog dabei sein Schwert aus der Scheide.
Wie gerne ich ihm doch zugeschaut habe, wenn er trainiert hat und nun? Nun wollte ich bloß, das er es wieder hinein stecke und abhauen würde.
Meine treuen Gefährten wollen immer trängernder hinaus kommen, aber das musste ich verhindern. Ich durfte jetzt nicht eingreifen! Das wäre fiel zu früh!
Aber ich wollte auch nicht, das ihm etwas passiert. Ihm sollte nichts passieren.
Er sollte nicht verletzt werden und erst recht nicht kämpfen! Was bildete er sich bitte ein?

Und dann rannte er los. Mir stockte der Atem und mein ganzer Körper kam zum stillstand.
Warum tat er das? Er könnte sterben und nicht mal ich könnte es verhindern.
Die schwarze Kämpferin grinste und tat ihr Schwert zu recht.
Er war so dumm. Er musste doch wissen, das er keine Chance hat! Er war ein Seher. Der Navigator. Oder wie man das nennt! Aber kein Kämpfer!!
Konrad schrie auf und rannte immer weiter, direkt auf die Frau zu. Sie grinste noch breiter und mir kamen nun langsam die Tränen, dennoch unterdrückte ich sie. Feste.
Ich durfte jetzt bloß nicht meine Augen schließen, nicht jetzt. Mein Herz tat weh. Er sollte doch bloß nicht kämpfen, verstand er was daran falsch?

Dann prallten auch schon beide Klingen aneinander. Es war Herzzerreißend. Ein Donnerhall erklang und lies so manchen zu den Zweien Blicken.
Das wird alles ein böses Ende finden!
Wieder und wieder trafen sich die Klingen und immer wieder donnerte es los. Keiner von den zwei wollte aufgeben und doch. Beide hatte das gewisse Glitzern in den Augen. Sie wollten den je anderen umbringen!
Aber war das nicht falsch?
Es war falsch.
Sie waren doch noch freunde? Sie waren Freunde gewesen! Beste. Sie hatten zusammengehalten und mit einander gekämpft und nun kämpften sie gegeneinander.
Beide fürs falsche.
Die Schwarze Kämpferin für ihre Liebe und Konrad für den Tod, den Tod von ihr.
Wussten sie überhaupt was sie da taten? Konnten sie wissen, was sie damit bezweckten?
Nein. Sie wussten nichts! Und doch meinen sie, das sie über das Leben des anderen bestimmen könnten.
Wie dumm.
Und dann geschah das, was ich geahnt hatte.
Ein Schwert flog weg und der Kampf war entschieden. Kein Blut wurde vergossen, dennoch hieß es Tod.
Die Klinge, deren Namen ich nur zu gut kannte, streifte die Kehle des Menschen, der in meinem Herzen wohnte.
Konrad war dabei zu sterben, durch einer meiner Freundinnen und einem Freind.
Ich hielt still, durfte nicht eingreifen, wollte aber und doch, würde ich nur zu spät kommen.
Hatte ich mir nicht vorgenommen, ihm was zu sagen? Was war bloß mit mir los?
Die schwarze grinste noch breiter als zuvor. Sie sah so böse aus und nicht mehr so wie sie es selber war. Und dann ging ihr Schwert nieder auf Konrad.

Nun konnte ich nicht mehr. Ich schloss meine Augen. Konnte nicht mit ansehen, wie Konrad sterben würde.
Kein Wunder dieser Welt würde jetzt noch was dagegen tun können.
Nicht mal ich.

Pages to the People

Aktuelles

 

15.05.2011
______________________

Charaktere hinzugefügt

 

05.02.2011
______________________

Bis(s) für einen weiteren Tag Video online!!