Demision

Kapitel 1: Vertrauen

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Meine Augen waren noch zu und am liebsten hätte ich nun weiter geschlafen, doch irgend etwas war doch heute. Hatte ich heute wieder Schule, musste ich deswegen nicht jetzt aufstehen?

Was war den eigentlich gestern noch mal geschehen, als ich schlafen ging… ging ich schlafen. Ich stöhnte auf, nun konnte ich mich mehr kaum an gestern Abend erinnern, das war bestimmt viel schlimmer, als wenn man betrunken wäre.

Ich biss mir auf meine Unterlippe und versuchte meine Augen auf zu schlagen und dies gelang mir dann auch. Doch wurde ich augenblicklich Leichen blass. Das war nicht mein Zimmer und erst wo ich hier drauf lag! Das war nicht mein Bett.
Hektisch drehte ich mich um mich selber und setzte mich auf. Ich sah mich in diesem Zimmer um und mein Puls fing an zu rasen. Wo war ich? Was machte ich hier? Wieso bin ich überhaupt hier?

Mir steckte ein Klos im Hals, als mein Blick rum ging. Dieses Zimmer bestand aus nichts weiter, als der Britsche, wo ich drauf lag und vier Wänden, dazu ein Fenster. Eine Tür, die zugenagelt war und keine Treppe. Aber das schlimmste war, das ein Junge, nicht weit weg von mir, auf dem Boden lag und ein wenig schnarchte.
Was zum Teufel war geschehen?!

Der Junge sah auch merkwürdig aus, was er an hatte. Pha! Er hatte schwarze Mütze auf, dazu eine Tauschbrille, ein Lederjacke und eine normale Jeans. Glaubte ich jedenfalls.

Seine Harre waren grau-schwarz und ich schätze ihn im Alter von Dreizehn bis sechzehn ein. Er war wirklich noch klein und sah etwas niedlich aus.
Ich knickte meinen Kopf um und beobachtete ihn noch eine weile, dann stöhnte ich wieder auf. Was sollte ich den jetzt machen?

Doch bevor ich weiter überlegen konnte, ist der Junge, der auf dem Boden lag aufgewacht und rieb sich kurz seine Augen. Verschaffen sah er sich in dem Zimmer um. Mir viel gleich auf, das er lilane Augen hatte, so was hatte ich noch nie gesehen.
Doch nun lag sein Blick auf mir. Ich erschrak und meine Augen weiteten sich. Was wenn dieser Junge mich entführt hat, oder jemand uns beide entführt hat?... Halt die klappe, Saphira! So was passiert nur in Träumen, ja, das war es doch, das war alles ein Traum!

Als ich wieder zu dem Junge sah, sah ich das er nun stand und mich anstarrte, doch ich erschrak abermals, er endlich sprach. >>Wusste ich es doch!<< knurrte er etwas beiläufig. Wie ging das den, er war sauer und gleichzeitig gleichgültig? Das war alles zu verwirrend für mich, nicht einmal sein Gesichts Ausdruck hatte sich verändert.
Schnell sah ich an mir hinunter und sprach es eher für mich aus, als für die fremde Person, die mir nicht so sonderlich gut überkam. >>Wo bin ich?<< Da ich leise sprach, hätte er es eigentlich nicht gehört, doch das war normal bei mir, denn ich hatte gleichzeitig eine viel zu hohe stimme. Ich quietschte schon beinah.

Ich sah auf und bemerkte sofort, das sich wieder nichts verändert hatte. Er sah mich immer noch mit diesem durchdringenden Blick an. Als ob er mich gleich fressen würde, doch plötzlich sah er weg. Und musterte nun den Raum weiter. >>Wie ist ihr Name?<< frage er so beiläufig wie möglich.
Ich schluckte, sollte ich tatsächlich einen Fremden meinen Namen verraten… na ja, was den nun noch groß geschehen, außerdem war dies sowieso ein Traum, ein stink normaler Traum. >>….Saphira Vogt<< Ich legte lieber meine Hand vor den Mund, damit er nicht gleich bemerkte, das ich immer noch eine viel zu hohe Stimme hatte.
>>Ah ok.<< antwortete er ohne mit der Wimper zu zucken, ging hinüber zu der Tür und untersuchte diese einmal, danach stellte er sich ein wenig davon weg und faltete seine Hände ineinander. Man sah ihm an, das er streng überlegte und alles zusammenfasste.
Ich merkte sofort, das es wohl eine Angewohnheit von ihm war und ich war immer noch etwas geschockt darüber, was hier überhaupt los war. Nun musste ich erst einmal heraus finden, ob das ein Traum war. Bevor ich irgendetwas anderes machen konnte.
Ich kniff mir kurz in die Seite und unterdrückte einen Schrei. Es tat weh Verdammt weh. Aber dann war es doch kein Traum? Nein, ich träumte es bestimmt nur, das es kein Traum ist! Das war es!
Ich lächelte kurz und sah an mir hinunter und ich lief gleich danach rot an. Ich hatte tatsächlich noch immer das Nachtkleid an, immer noch meine Schlafsachen! War das vielleicht peinlich! Hoffentlich hatte Mutter recht damit dass, das Kleid wie ein normales Kleid aussah, sonst würde ich diesen Tag nicht überleben!
Ich knurrte in mich hinein und stand von der Britsche auf, danach sah ich, was ungewöhnlich war, an meinen Füßen ein paar Schuhe. Diese jedoch waren schwarz und waren stink normale Turnschuhe. Aber... woher hatte ich die den nun plötzlich her?
Ich schüttelte wieder meinen Kopf und tat meine beiden Arme ineinander. Danach sah ich wieder zu dem Jungen und ging mit ein paar Schritten, zu diesem hinüber.
„W-Wo sind wir hier?“ fragte ich ihn, doch es kam etwas ängstlich aus meinem Mund heraus. Wie ich das auch hasste, immer kam alles von mir falsch rüber, als ich es beabsichtige!
Doch der Junge namens Konrad drehte sich trotzdem zu mir um und sah mir in die Augen.... Warum sah er mir so tief in die Augen, da konnte jeder gleich schreiend davon laufen. Doch ich wurde erlöst, als er was sagte.
„Wie es aussieht sind wir in einem Zimmer, das jedoch zugenagelt wurde und wir nicht raus kommen.“ Ich erstarrte kurz und hielt meine Luft an. Hieß das, dass wir nun überhaupt nicht mehr hier raus kämen?
Mit einem raschen Blick sah ich den Boden an und versuchte die Muster heraus zu finden, die den Boden mir bot. Doch ich spürte genau den Blick von Konrad auf mir. Er sah mich an und dachte dabei mal wieder nach.
Och, wie peinlich das war!
Ich sah wieder mit dem Augenwinkel, das Konrad sein Blick kurz abwandte und nach oben schaute, doch dann sah er wieder zu mir hinüber und fing an zu reden. „Kannst du klettern?“„mhh..“ Mein Stimme wurde am ende hoch, damit er verstand das ich klettern konnte. Und wieder konnte ich jedoch nicht mehr sagen, als dieses kleine Zeichen. Wieder saß dieser gemeine Kloß in meinem Halse. Ich konnte ihm nun locker auf den Hals binden, das ich einer der besten Kletterrienen von meinen Freundinnen war. Naja, die anderen hatte immer sau Angst davor nur ein wenig zu klettern und sein Leben aufs Spiel zu setzten.
Aber bevor er meine Antwort doch falsch verstand, nickte ich lieber noch mal.
„Ok, dann versuch mal durch das Loch dort oben zu klettern!“ und doch, wieder veränderte sich nichts in seinem Gesicht, als er mir geantwortet hatte. Konnte er überhaupt eine Regung zeigen oder bin ich blind geworden.
Aber egal. Schnell sah ich hinauf und tatsächlich, da oben war ein kleines Loch zu sehen, aber wie sollte ich da hoch kommen? Wollte er mich veräppelt? Ich konnte wohl kaum eine steile Wand hoch klettern.
Mit meinen Augen suchte ich den Raum ab und flüsterte etwas vor mich hin, was eigentlich nicht für fremde Ohren gedacht war. „Hier steht nichts....“
Als er das aus versehen hörte, regte er sich und ging auf die Brtische zu, die hinter mir war. Ich sah ihm zu, wie er sich hinten ans Ende setzte und versuchte diese zu schieben. „uff... kannst du mal mit anpacken?“
Ich ekelte mich ein wenig. Ich kannte diesen Jungen doch noch nicht einmal zehn Minuten und schon sollte ich mich neben ihm – ihn einem Kleid – setzten und mit ihm eine Britsche schieben?
Ohne zu bemerken ging ich einen Schritt zurück, doch dann biss ich mir auf meine Lippen und ging auf diesen Konrad zu, setzte mich ruckartig hin und schob mit.
Und es klappte tatsächlich, wir schoben dieses Teil gemeinsam an die Wand und dort stellten wir es dann hin. „Ok, nun aufstellen“
„mhmh...“  Ich stimmte ihm zu und hob mit dem Jungen das Teil an. Er hatte mich nicht einmal dabei angeschaut, als wir das taten und darüber war ich mächtig froh.
Es machte kurz kräftig wumms und schon stand das Teil unter dem Fenster. Der Junge neben mir klatschte sich kurz in die Hände und sah recht zufrieden aus. Endlich mal eine normale Gefühlsregung!
„Nun musst du nur noch klettern! Ich komm dir nach.“ „Werde ich machen!“ Ich lächelte und wand mich der Britsche zu. Doch nun bemerkte ich, das diese gefährlich vor sich hin wackelte.
Ich schluckte.
Dann ging ich ein kleines Stückchen zurück und sah es mir einmal genauer an. Wenn man nun schnell ist und einfach rauf spring, dabei achtend, das man schon beim springen das Fenster erwischt. Musste man sein Gewicht nur auf die Wand der Britsche verschieben!
Ich nickte in mich hinein und machte mich fertig. Beugte mich ein wenig und mit Anschwung lief ich auf diese Britsche zu. Dann sprang ich.
Ich verfehlte das Fenster, dafür hielt ich mich an der Britsche fest, mein Körper knallte gegen die Wand der Britsche und dann hing ich da.
Doch schon im nächsten Moment musste ich mit an fühlen wie sich die Britsche gefährlich zu mir neigte und damit einen Anflug von Angst in mir auslöste. Dieses Bett würde mich platt machen, wenn ich nun nicht springe.
„Zieh dich hoch!“ Plötzlich spürte ich ein paar Hände an meinen Füßen und geschockt hielt ich wieder meine Luft an.  Ich wurde sicherlich rot, doch dann raffte ich mich schnell wieder. Schließlich durften so was Jungs nicht mit bekommen.
Schnell kletterte ich hinauf und dabei bemerkte ich, das Konrad mit seinem restlichen Körper die Britsche fest hielt. Ich jedoch versuchte mich nun aufs klettern zu konzentrieren und es klappte auch. Schnell war ich auf der Britsche und gleich darauf sah ich durch das offene Fenster.
Wir waren tatsächlich in einem kleinen Haus, da draußen liefen Menschen, vor dem Haustor, dieses war klein und spärlich. Die Pflanzen im kleinen Garten wucherten hinaus und der Zaun an sich war an den meisten stellen Schrott. Doch die Welt dahinter sah anders aus.
Alle Menschen waren in Hektik und gingen irgendwo hin. Die Wege waren aus Stein und fein säuberlich geputzt. Die Häuser waren Modern und es gab viele Fenster, wo man drinnen sehen konnte, wie der Menschen arbeiteten. Doch das komischste war, das die ganzen Menschen, Japaner waren!
Waren wir etwa in Japan?
Plötzlich erschrak ich und sah neben mich und da saß auch schon Konrad. Ich war so sehr in Gedanken versunken gewesen, das ich gar nicht mit bekommen hatte, wie er sich neben mir gesetzt hat. Kurz schüttelte ich wieder meinen Kopf und wand mich nach vorn, aus dem Fenster.
„Hmm... wir sind in einer Großstadt? Jedoch sehen die Menschen ganz anders aus, als du und ich!“ Ich bemerkte seinen Blick im Nacken, doch es war mir egal. Und diese Feststellung hatte ich auch schon eben!
„Wie sie sagen, es sind Japaner, aber es sind so viele,... dann heißt es das wir in Japan sind?“ Ich sah wieder zu Konrad hin und spach ihn natürlich mal wieder mir  Sie  an. Ich wollt ja noch höflich sein!
„Das könnte sein, aber wie sind wir hier her gekommen?“ Ich erschrak abermals. Das stimmte, wie waren wir hier her gekommen? Was machten wir hier?!„keine Ahnung...“
„Sach mal, woher stammst du, du siehst nur ein wenig wie ein Engländer aus, doch du hast zu große Brüste!?“ „WAS!“ Was fragte er mich den jetzt?! Das ging eindeutig zu weit! Wie konnte mich ein Fremder so was fragen? Wie konnte er es sich überhaupt wagen, damit an zu fangen!? Bis jetzt haben es nur Familie, Freunde und Schulkameraden zu mir gesagt! Aber, warum der Typ!? ....Wart mal, was hatte er gesagt...  „Ein Engländer?
„Ja ein Engländer, du kannst ja Englisch perfekt sprechen!“ sagte er nun. Ich zuckte wieder vor ihm zurück. Englisch und ich? Das war wie Himmel und Hölle, wie Katz und Hund! Das passte gar nicht zusammen, was also bildete er sich ein, damit zu sagen?!
„Ich kann kein Englisch, die ein zigste Sprache, die ich bis jetzt kann ist Deutsch... und die nicht mal ganz gut...:“ traurig sah sie kurz auf die Britsche, doch sie wand schnell ihren Blick wieder in die Augen von Konrad.
„Deutsch, du bist ein Deutsche? Aber, ich kann kein Deutsch, ich kann nur English, meine Muttersprache, Spanisch und Französisch.“
„und warum können wir uns dann unterhalten?“ fragte ich verwirrt und sah ihn noch durchdringender an, als zuvor. Doch nun sah ich etwas in seinen Augen glitzern. War das seine Gefühle, konnte man sie tatsächlich nur aus seinen Augen sehen?
Kurz schnappte er nach Luft und fing wieder an, doch das etwas Stückelhaft. „Na egal... Kopf zerbrechen nützt nun auch nichts..:“
Ich schüttelte meinen Kopf, nach seinem Satz und sah diesmal wieder aus dem Fenster. Es wäre soweit, „Wir sollten nun springen!“
Ich lächelte kurz und setzte mich an den Abgrund, als ob ich auf einem normalen Stuhl sitzen wollte. Die Entfernung zum Boden betrak zirka 3 Meter, als müsste es nicht so schwer sein. Hatte ja schon Übung darin!
„Was?!“ Ich hörte diesmal den Schock aus seiner Stimme heraus, doch ich hatte nun keine Lust, mich um zu drehen und nach zu sehen, wie er aussah. Stattdessen machte ich meine Augen zu und lehnte mich noch weiter nach vorne. Lies meine Hände am Fensterbrett los und fiel....
... ich landete auf dem Boden, durch die Beine stoß ein kleiner Blitz vor Schmerz, doch dieser verschwand schnell. Meine Hände legte cih auf den Boden, da die auch aufgekommen waren und nun brannten. Wie kühl auch der Boden war!
Ich sah hinauf und versuchte Konrad zu sehen, aber er verschwunden. Doch das nicht lange, denn ein zitterndes Etwas bewegte sich vorsichtig übers Fensterbrett. Er sah mich geschockt an und das zittern lies dabei nach. Ich lächelte ihn an. Wohl hatte er angst, das mir was passiert sein könnte.
Naja, außer das meine Füße etwas weh taten und meine Hände ein wenig aufgeschürft waren, war ja nichts los! „Keine Sorge, es tut nicht weh, solange man seine Beine als Federn benutzt und dabei kein falschen Schritt macht, ist alles klar, man muss sich nur trauen!“
„ähm... so was hab ich aber noch nie gemacht...“  Er setzte sich steif in die Position, die ich auch hatte. Ich stand dafür lachend auf. So musste ich auch aus gesehen haben, als ich das erste mal von einem Dach gesprungen bin!
Aber hatte ich ein Glück! Schon früher, im Kindergarten sind wir die Kellertreppen herunter gesprungen oder sonst was angestellt! Später auf dem Bauspielplatz bin ich dann das erste mal von nem Dach gesprungen. Tat nicht weh! Man braucht nur eine gesunde Portion Mut!
Ich lachte immer noch. „Mach einfach, ich werde dir schon helfen, hab ich schon bei meinen Freunden gemacht!“
„öhm... ok...“ Nun lies er endlich los und ich breitete schnell meine Arme aus und bevor er unten ankam, umarmte ich ihn, doch er streckte dabei einen Fuß aus und bevor ich ihn noch halten konnte, lag er auf dem Boden. Ich knurrte, das musste doch weh getan haben! Wie konnte man so blöd sein?! Er hätte mir doch nur nach machen müssen und das bestätigte er auch gleich.
„AU!“ schrie er kurz auf.
„Du Trottel, du hättest gleich zeitig auf beiden Füßen landen sollen!“ fauchte ich ihn an. In mir brodelte es, ich hasste es, wenn jemand nicht auf mich hört!
Schließlich lies ich Konrad los und sah ihm wieder in die Augen, kleine Tränen bildeten sich darin ab. Kopfschüttelnd, stützte ich meine Hände an meiner Taille ab.
„Ich hab jetzt so was von kein Mitleid mit dir, schließlich bist du ein Junge und verkraftest das! Komm lieber, ich möchte gerne wissen, was wir hier machen!“Dann sah ich aus dem Garten raus und sah das uns die Japaner beim Vorbei gehen alle ansahen.. „Na toll...“
„Du bist irgendwie gesprächiger geworden!“ Langsam drehte ich mich zu ihm um. Musste er immer das sagen, was normal war... naja, er kannte mich ja noch nicht. „Ich hab dich nun kenne gelernt und vertraue dir... du blutest!“ Ich war nun etwas geschockt! So hatte ich es mir nicht vorgestellt, das es blutet!
Er drückte seine Wunde zusammen und biss sich dabei auf seine Lippen.
Ich schüttelte abermals meinen Kopf und nahm mein Zupfgummi aus meinen Harre, er sah mich verwirrt an, doch ich bügte mich nach unten und nahm mir sein Fuß. „Ach du vertraust mir jetzt? Ich aber dir... AU!“ zischte er gepresst aus seine Zähnen heraus. Ich lachte wieder dabei, hieß es nicht, das Männer das stärkere Geschlecht waren?
Keine Minute später hatte ich ihm einen Zupfgummi Verband gebaut.
„komm nun bitte mit, wir müssen jetzt aber los!“ befahl ich und ging von Konrad weg. Ich wollte nun nicht noch länger hier sitzen bleiben. Ich musste sofort wenigstens etwas raus finden und mich nicht langweilen!

Es verging eine Weile, wo wir beide durch ganz Tokio gingen. Wir, also ich und Konrad hatten schon vieles herausgefunden. Nämlich, das wir uns nicht nur gegenseitig verstanden, sondern auch die Japaner verstehen konnten. Und das fand ich am coolsten, denn ich hatte schon immer davon geträumt japanisch zu können.
Ich grinste in mich hinein, doch dann wurde mir wieder schmerzhaft bewusst, das dies hier alles nur ein Traum ist.... wie konnte ich bloß heraus finden, ob es nun wirklich ein Traum war, oder ob das hier alles echt passiert?
Diesen Gedanken habe ich mir schon so oft gestellt. Wie will ein Mensch wissen, das er in der Echten Welt ist und nicht nur in einem Traumland?
Man kann ja nicht einfach jemand anderen fragen, ob dieser denken kann, schließlich würde dieser gleich sagen, das er denken kann und so ist also nichts bewiesen! Aber ein Versuch ist es Wert!
„Sag mal, kannst du denken?“
„mhh?“ Er sah mich an und seine Augen durch drangen mich wieder. Wie ich den Blick doch hasste! „Natürlich kann ich denken? Warum die Frage?!“ Wusste ich es doch!
„Naja, wen du nicht denken könntest, dann könnte das heißen, das ich träume!“ Nun machte es mir auch nichts mehr aus, dieshier zu sagen. Aber was hätte ich gesagt, wenn er gesagt hätte, das er nicht denken kann? Dann hätte ich ihn für ein Spinner gehalten... >_<
„Du spinnst nun, oder?“ fragte er mich. Ich sah ihn etwas verblüfft an. Vielleicht hatte er ja damit recht... ich war einfach gesagt ein Philosoph und dazu ein Optimist. Ging so was eigentlich gut?
„Nein, ich denke ja, es wäre nur die Frage, ob du auch wirklich denken kannst!?“ und wieder fing ich damit an. Jedoch ist es ja eine wichtige Frage. Konnte er jetzt denken oder nicht?
„Na von mir aus!“ er wand sich wieder von mir ab und verdrehte dabei seine Augen. Hatte ich jetzt etwas falsches gesagt, oder wie...
„Am besten denkst du nicht mehr über Gott und die Welt nach!“ warf er noch gegen mich, dann ignorierte er mich. Ja, er hatte recht, ich machte mir einfach zu viel sorgen um alles und jeden. Erst recht Philosophiere ich zu viel! Langsam nervt es, aber es gehört zu mir, wie mein Name.
Plötzlich bemerkte ich, das ich ihn die ganze Zeit angestarrt hatte. Beschämt senkte ich den Kopf, doch schon im nächsten Augenblick schoss er hoch.
Auch sein Kopf schoss in eine andere Richtung, denn ein Mädchen schrie im Hilfe. Und dann sahen wir sie. Sie rannte auf uns zu. Ihre Harre waren kurz geschnitten und Braun. Dazu hatte sie ein pink-orangs Farbenes Top an und dabei einen kurzen grünen mini Rock.
Das Mädchen, was die Angst im Gesicht stehen hatte, rannte durch uns hindurch. Ich und Konrad sahen ihr zuerst nach, doch dann glitt unser Blick wieder nach hinten, wo wir die Ursache für ihre Angst zu suchen begannen.
Und dann sahen wir auch schon das was ihr so viel Angst bescherte. Swat Einheiten! Echte Swat Einheiten aus dem Spiel Mirror Enge!
„Das ist die Polizei aus dem Spiel ´Mirror Enge´! Was macht so einer hier!“ „Später Fragen, lieber rennen, er will auch auf uns schießen!“ fauchte ich und drehte mich um.
„Scheiße!“ Er machte es mir nach und rannte mit mir zusammen, dem seltsamen Mädchen nach. Das so schien, als ob sie auch hier in dieser Stadt ausveresehen gelandet ist.

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